Staatliche Wohnungsverknappung stoppen

Geschichte wiederholt sich. Und die nicht daraus lernen wollen, verschlechtern die Zukunft.

Same old story: Die Nachfrage nach Wohnungen steigt, aktuelles Beispiel Berlin steigt, das Immobilienangebot hält nicht Schritt.

Binnen 10 Jahren seit 2011: +10% Bevölkerungswachstum und nur +5% Immobilienbestand.

Folge: Die Preise steigen. Der Koordinations- und Knappheitsanzeiger funktioniert.

Die Thermometerstürmer, der Berliner Senat, wollen keine Information, aber Klientelpolitik. Die Rot-Rot-Grüne Landesregierung hat ein Gesetz erlassen, mit einem Preisstopp und einer Preissenkung für Mieten.

Begünstigte: Wohlhabende in großen Altbauwohnungen und teuren Lagen, weitaus weniger hingegen normale Bürger.

Diskriminierte: Untere Mittelschicht, durch sinkendes Angebot. Zuzügler.

Weitere Folgen: Grosse Vermieter haben Investitionen massiv gesenkt. Es wird weniger gebaut und renoviert als möglich. Beziehungen sind alles, weil Wohnungen nunmehr unter der Hand vergeben werden. Rechtsunsicherheit, weil über die Verfassungsmäßigkeit entschieden wird.

Zudem ist eine Interventionsspirale absehbar. Neubauten sind nicht vom Gesetz betroffen und verteuern sich entsprechend.

Henry Hazlitt schrieb 1947 in Economics in One Lesson:

Die Mietpreisbindung fördert jedoch die Verschwendung von Wohnraum. Sie begünstigt diejenigen, die bereits Häuser oder Wohnungen in der Innenstadt oder bestimmten Gebieten besitzen, und diskriminiert die Menschen, die in den Randbezirken leben. Wenn man zulässt, dass die Mieten auf das Niveau des freien Wohnungsmarktes steigen, erhalten alle echten und vermeintlichen Mieter die gleiche Gelegenheit, ein Gebot abzugeben.”

Was tun? Das Gegenteil der Knappheit steigernden Politik des Senats, also: Preise freigeben, Bauen, Bauen, Bauen (lassen) und dafür Land ausweisen sowie Grunderwerbssteuer senken und massive Regulierungen reduzieren.

Weiterführend:

Aktuelle Angaben in der NZZ: Vom Mietendeckel zu Enteignungsphantasien: Wie Berlin die Wohnungsknappheit schürt

Hintergründe zum Bevölkerungswachstum, vor allem durch Zuzug aus dem Ausland, beim IREF: Berlin: Starkes Wachstum, hohe Mietsteigerungen. Und zu geeigneten Reformen ebendort im Policy Paper.

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