Aus Fehlern lernen

Vom wachsenden Unbehagen in der Bevölkerung

Wer beschließt heute die weitreichendsten Eingriffe in unsere alltäglichen persönlichen Entscheidungen? Die Exekutive. Eine Runde, ein Nicht-Gremium, in dem die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten zusammenkommt. Das Volk mit seinen Vertretern muss draußen bleiben. Tragweite und Evidenzmangel der Entscheidungen lassen ein ungutes Gefühl aufkommen – je länger die Praxis anhält umso mehr.

Wer trägt die Verantwortung für die Folgen der Politik? Bei wem kann der Bürger sich beschweren? Was kann man gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit der Lockdown-Praxis tun? Menschen sterben, ganz allein. Menschen werden Opfer – der vermeintlich alternativlosen Umstände, gesundheitlich, wirtschaftlich-existentiell. Die Corona-Menschen werden jeden Tag gezählt, die Opfer der Corona-Politik nicht. Die Vereinzelung und Vereinsamung entzieht sich den herkömmlichen Statistiken – Gemeinschaft und sozialer Austausch sind jedoch zentral für ein erfülltes Leben. Und als soziale Wesen verbessern wir unsere Welt, kulturell, wirtschaftlich, technologisch-innovativ, politisch.

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Aus Fehlern lernen

Corona – Lockdown – Corona zurück – Lockdown – Co…

Ein Besuch im Café Hayek lohnt sich immer. Don Boudreaux, langjähriger Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der George Mason University, ist der ungekrönte König der Leserbriefe. Seine Beharrlichkeit wird nur übertroffen von seiner spitzen Feder. Im Café Hayek kann man mediokrer Dauerbeschallung entkommen, muss sich aber libertären Perspektiven stellen.

Außer einem virtuellen Kaffee habe ich aus dem Café einige Links mitgebracht – zum Thema Corona. Also los:

1. Die asiatische Grippe (1957-58) war die zweitschlimmste Grippe nach der spanischen. Weltweit starben an der Pandemie 1 bis 4 Millionen Menschen – zu einer Zeit als die Menschheit nur halb so groß war. Die asiatische Grippe könnte ungefähr fünf mal so tödlich wie Corona gewesen sein und 40% der Tote waren unter 65 Jahre, schreibt Jeffrey Tucker.

Lockdowns wurden damals erwogen, aber abgelehnt. Warum? Lockdowns galten als zu disruptiv und schädlich für die Medizinbranche sowie als ungeeignet, sobald das Virus sich bereits ausgebreitet hatte.

=> Mehr von Jeffrey Tucker beim American Institute for Economic Research

MvP: Im Medizinstudium lernt man, dass es unmöglich ist, sich aus einer Epidemie rauszuimpfen. Nur vorbeugen ist möglich.

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Wie kann die Anti-Corona-Politik weniger Schaden verursachen?

Die weltweit überwiegend praktizierte Corona/Covid-19-Politik basiert auf der (vielfach impliziten) Annahme, die Eindämmung der Infiziertenzahlen und der Infektionsrate sei die beste oder sogar alternativlose Vorgehensweise.

Dieser Ansatz beruht auf folgenden Thesen und Botschaften – cum grano salis: 

  • Corona ist eine gefährliche Pandemie.
  • Eine Reduktion der Infektionsverbreitung ist dauerhaft möglich.
  • Aktives Handeln der Staatsführung beeinflusst das Ausmaß von Corona entscheidend und verringert die durch Corona verursachten Schäden.
  • Der Schutz aller Menschen genießt oberste Priorität, weil Corona eine gefährliche Pandemie für nahezu jedermann ist, das Risiko zu erkranken für jedermann erheblich ist und das Risiko zu sterben ebenfalls.
  • Der Lockdown ist die alternativlose Methode, um Corona zu kontrollieren und Schäden zu minimieren.
  • Die Überlastung der Krankenhäuser kann nur durch Lockdowns gewährleistet werden.

Hinzu kommt zuweilen der Gedankengang, wer Corona hat, der hat sich falsch verhalten und die Gesundheitsvorschriften nicht eingehalten.

Eine andere Sichtweise stellt demgegenüber folgende Annahmen und Aufgaben in den Mittelpunkt:

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