Aus Fehlern lernen

Wie kann die Anti-Corona-Politik weniger Schaden verursachen?

Die weltweit überwiegend praktizierte Corona/Covid-19-Politik basiert auf der (vielfach impliziten) Annahme, die Eindämmung der Infiziertenzahlen und der Infektionsrate sei die beste oder sogar alternativlose Vorgehensweise.

Dieser Ansatz beruht auf folgenden Thesen und Botschaften – cum grano salis: 

  • Corona ist eine gefährliche Pandemie.
  • Eine Reduktion der Infektionsverbreitung ist dauerhaft möglich.
  • Aktives Handeln der Staatsführung beeinflusst das Ausmaß von Corona entscheidend und verringert die durch Corona verursachten Schäden.
  • Der Schutz aller Menschen genießt oberste Priorität, weil Corona eine gefährliche Pandemie für nahezu jedermann ist, das Risiko zu erkranken für jedermann erheblich ist und das Risiko zu sterben ebenfalls.
  • Der Lockdown ist die alternativlose Methode, um Corona zu kontrollieren und Schäden zu minimieren.
  • Die Überlastung der Krankenhäuser kann nur durch Lockdowns gewährleistet werden.

Hinzu kommt zuweilen der Gedankengang, wer Corona hat, der hat sich falsch verhalten und die Gesundheitsvorschriften nicht eingehalten.

Eine andere Sichtweise stellt demgegenüber folgende Annahmen und Aufgaben in den Mittelpunkt:

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Realität

Gute Nachricht: Welthandel in gutem Zustand

Die Corona-Lockdowns verschiedener Staaten beeinträchtigen die wirtschaftliche Nachfrage global nicht. Diese Einschätzung der Reederei Maersk meldeten die Deutschen WirtschaftsNachrichten (DWN). So würden die “historisch hohen” Containerfrachtraten voraussichtlich mindestens noch einige Wochen anhalten.

“Es gibt einfach nicht genug Container auf der Welt, um die aktuelle Nachfrage zu befriedigen”,

DWN

sagte Maersk-Vorstandsmitglied Vincent Clerc.

Verschiedene quantitative Angaben illustrieren diese Aussage. Die aktuelle Lage unterscheidet sich vom Lockdown Anfang 2020, der mit einer Unterbrechung der Lieferketten und einem scharfen Einbruch des internationalen Warenverkehrs einherging.

So zeigt der Containerumschlag-Index des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) bis einschließlich November keinen Einbruch, sondern ein Wachstum. Die Zahlen für Dezember erscheinen erst am 29. Januar.

Hintergrund: Der internationale Warenverkehr wird vor allem per Seeschiff mit Containern abgewickelt. Der Containerumschlag (Be-, Ent- oder auch Verladen von einem Transportmittel auf ein anderes) in den Häfen ist damit ein wichtiger Indikator des globalen Handels.

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